Eine Medienbeobachtungs-API stellt erfasste Erwähnungen, ihre Metadaten, die zugeordnete Tonalität, erkannte Entitäten und zu Stories gebündelte Cluster programmatisch bereit. So fließen Monitoring-Daten automatisiert in eigene Dashboards, CRM- und BI-Systeme oder Alarmketten — ohne manuelles Kopieren aus einer Oberfläche.
Hinweis: Die folgenden Endpunkt- und Payload-Beispiele sind schematisch und dienen der Veranschaulichung — sie sind keine verbindliche API-Referenz.
REST
REST stellt Daten als adressierbare Ressourcen über HTTP bereit. Eine Anfrage holt etwa die jüngsten Erwähnungen zu einem Beobachtungsfeld:
GET /v1/mentions?query=meine-marke&since=2026-05-01
Authorization: Bearer <TOKEN>
REST ist einfach zu verstehen, gut zwischenspeicherbar und breit unterstützt. Der Preis: feste Antwortstrukturen, die mal zu viele, mal zu wenige Felder liefern, und mehrere Anfragen für verknüpfte Daten.
GraphQL
GraphQL lässt das Zielsystem in einer einzigen Anfrage genau die benötigten Felder über mehrere Objekte hinweg anfordern:
query {
mentions(query: "meine-marke", since: "2026-05-01") {
title
source
sentiment
cluster { id headline }
}
}
Das vermeidet Über- und Unterabruf und ist bei feldreichen, verschachtelten Auswertungen effizient. Dafür sind Zwischenspeicherung und Lastbegrenzung anspruchsvoller als bei REST.
Webhooks
Webhooks kehren die Richtung um. Statt regelmäßig zu fragen „gibt es Neues?", meldet sich die Plattform aktiv, sobald ein relevantes Ereignis eintritt:
POST https://ihr-system.example/webhooks/mediaintel
{
"event": "mention.created",
"query": "meine-marke",
"sentiment": "negative",
"url": "https://quelle.example/artikel"
}
So entstehen Echtzeit-Alarme ohne Polling-Verzögerung und ohne unnötige Last. Wichtig sind dabei Signatur-Prüfung der eingehenden Aufrufe und ein Wiederholungsmechanismus für fehlgeschlagene Zustellungen.
Welcher Ansatz wann
- REST
- Schlanke Integrationen, klar abgegrenzte Abfragen, breite Toolunterstützung.
- GraphQL
- Regelmäßige, feldreiche Auswertungen und Dashboards mit verschachtelten Daten.
- Webhooks
- Echtzeit-Reaktion: Alarme, automatische Tickets, sofortige Eskalation.
In der Praxis kombiniert man die Ansätze: Webhooks lösen ein Ereignis aus, REST oder GraphQL holen den vollständigen Kontext nach.
Bei mediaintel
mediaintel liefert Beobachtungsdaten über REST, GraphQL und Webhooks — mit zu jedem Beitrag mitgeführter Quellen- und Lizenzinformation. So lässt sich Monitoring in bestehende Workflows einbinden. Einen Überblick über die Suite gibt die Seite für Unternehmen.
Häufige Fragen
Was liefert eine Medienbeobachtungs-API?
Eine Medienbeobachtungs-API stellt erfasste Erwähnungen, deren Metadaten (Quelle, Zeitstempel, Lizenz), die zugeordnete Tonalität, erkannte Entitäten und zu Stories gebündelte Cluster programmatisch bereit. So lassen sich diese Daten in eigene Dashboards, CRM-Systeme oder Alarmketten integrieren.
REST oder GraphQL — was ist besser?
REST ist einfach, gut zwischenspeicherbar und für klar abgegrenzte Ressourcen ideal. GraphQL erlaubt es, in einer Anfrage genau die benötigten Felder über mehrere Objekte hinweg abzurufen, und reduziert so Über- und Unterabruf. Für regelmäßige, feldreiche Auswertungen ist GraphQL oft effizienter; für schlanke Integrationen genügt REST.
Wofür braucht man Webhooks?
Webhooks kehren die Richtung um: Statt regelmäßig abzufragen, ob es Neues gibt (Polling), benachrichtigt die Plattform das Zielsystem aktiv, sobald ein relevantes Ereignis eintritt — etwa eine neue Erwähnung oder ein Tonalitätsumschwung. Das ist die Grundlage für Echtzeit-Alarme ohne Verzögerung und ohne unnötige Last.